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VfL Lichtenau II – BSV Fürstenberg II 2:1 (0:1)

Tore: Fred Avramovic (70.), Ulrich Borgmann (88.)

Nur zwei Tage nach dem torlosen Unentschieden gegen Harth/Weiberg ging es für uns gegen die Zweite aus Fürstenberg um die nächsten drei Punkte. Es war sehr warm und die kurze Regenerationszeit tat ihr übriges. Wir rotierten ein wenig und es waren gleich mehrere Wechsel in der Startformation zu verzeichnen.
Die Gäste glänzten zunächst durch Abwesenheit und so ging es 20 Minuten nach 1 erst verspätet los.
Das Spiel begann grauenhaft für uns, nach einer Ecke klärte Robin zunächst am kurzen Pfosten aber kurz darauf gab es nach der nächsten Ecke eine undurchsichtige Aktion und 2-3 Meter vor dem Tor ein Handspiel von Robin. Der Ball war nicht auf unmittelbarem Weg zum Tor, aber dennoch war es ein klarer Elfmeter. Leider entschied der Schiedsrichter zudem noch auf Rot, wollte den Platzverweis jedoch erst Niklas aussprechen. Nach kurzer Diskussion wurde dann doch Robin zum Duschen geschickt und der fällige Elfmeter saß auch ganz sicher. Nach nicht einmal 5 Minuten hieß es also 0:1 und wir waren einen Mann weniger. In der Folge gab es zwei größere Gelegenheiten für uns, aber wir waren ein wenig verunsichert. Auch wenn wir dagegenhielten, wollte der Ausgleich über lange Zeit nicht gelingen. Die Gäste versuchten vor allem über lange Bälle oder Standardsituationen auf 2:0 zu erhöhen, aber entweder verteidigten wir gut, oder aber Ralf verhinderte Schlimmeres. Wir hatten zwar unsere Chancen, aber es blieb zur Pause beim knappen Rückstand und wir wollten in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig Gas geben um das Spiel umzubiegen. Wir begannen druckvoll und Fürstenberg verlegte sich eigentlich nur noch darauf, die knappe Führung zu verteidigen. Die Zielstrebigkeit ging uns jedoch noch etwas ab und es fehlte die ganz klare Aktion vor dem Tor. Erst nach über 70 Minuten konnte Martin dann einmal auf Fred durchstecken, der frei vor dem Tor mit einem harten Schuss unter die Latte den verdienten Ausgleich erzielte. Nach dem Ausgleich ging es dann richtig turbulent zu, wir drückten weiter und wechselten mehrmals aus, da wir dann doch der Unterzahl und den Temperaturen Tribut zollen mussten. Wir hatten immer wieder Gelegenheiten, aber der Ball wollte nicht rein, die Fürstenberger wären zu diesem Zeitpunkt wohl mit dem Unentschieden zufrieden gewesen, versuchten aber auch ab und zu mal einen Konter zu setzen, was jedoch meistens nicht gelang.
Etwa 10 Minuten vor Schluss setzte Uli dann zum Freistoß an und versenkte den Ball zum eigentlich erlösenden 2:1 im Winkel, der Schiedsrichter pfiff jedoch ab, da er den Ball noch nicht freigegeben hatte. Den zweiten Versuch konnte der Torwart dann parieren.
Trotzdem konnten wir das Spiel noch drehen, kurz vor Schluss schlugen wir einen Freistoß von außen in die Mitte und im Getümmel war wohl ein Handspiel vorgefallen, denn der Schiedsrichter pfiff noch einmal Elfmeter und schickte den Fürstenberger mit gelb-rot vom Platz. Uli behielt die Nerven und verwandelte, auch wenn der Torwart die Ecke geahnt hatte. Das 2:1 war zu diesem Zeitpunkt wirklich verdient und einer überragenden Willensleistung geschuldet, da wir vor allem in der zweiten Halbzeit auf dem Zahnfleisch gingen.
Dennoch bleiben wir auch im sechsten Spiel 2013 ungeschlagen und wollen die Serie am Dienstag in Siddinghausen selbstverständlich ausbauen.

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