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Erste schlägt Reserve aus Husen und Henglarn

VfL Lichtenau – SG Husen/Henglarn II 3:1 (1:0)

Tore: Niklas Glahn, Eliko Peruand, Eigentor

Aufstellung: Jannik Sievers – Michael Leifeld, Maxi Richters, Florian Bürger, Robin Strickling (Robin Schmidt) – Niklas Glahn, Kim Söhl, Tobias Scholle (Sascha Rehermann), Jonas Scholle, Michael Berger, Ussame Jawad (Eliko Peruand)

Nach der in der Entstehung etwas unglücklichen, aber letztlich verdienten Pokalpleite am Donnerstag erwarteten wir gleich wieder ein Heimspiel. Die Zweitvertretung aus Husen und Henglarn reiste nach Lichtenau und wir wollten unbedingt die ersten drei Punkte der Saison. In einem hitzigen und wilden Spiel waren wir direkt zu Beginn die aktivere Mannschaft und hatten eine erste gute Abschlusschance durch Jonas, der aber nur das Lattenkreuz traf. Wenige Minuten später machte es Niklas besser. Der Pass kam von links außen zu Niklas und dieser zog aus 16 Metern sehenswert in den rechten Winkel ab. Mit der Führung im Rücken ließen wir es etwas ruhiger angehen und auch die Gäste kamen besser ins Spiel, ohne aber zu gefährlich werden zu können. Das Spiel wurde zunehmend nickliger und wir bekamen nach etwas mehr als 20 Minuten einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, nachdem Michael Berger im Strafraum zu Fall kam. Der Schuss von Tobias war dann aber nicht hart genug und konnte vom Torhüter pariert werden. Es blieb also bis zur Pause bei der knappen Führung, wobei die Gäste nun ebenfalls zwei Abschlüsse vorweisen konnten.

In der zweiten Halbzeit dann weiter dasselbe Bild. Wir hatten oft den Ball, versuchten zu kombinieren, waren aber insgesamt etwas zu unsortiert und ungeordnet, um konsequent Chancen herauszuspielen. Letztlich war dann der gerade eingewechselte Eliko für das beruhigende 2:0 verantwortlich. Er konnte einen Querpass im Sechzehner souverän einschieben. Einige Minuten später dann auch noch eine glatt rote Karte für die SG, die somit zu zehnt weiterspielen musste. Die Karte war nach einer unschönen Aktion gegen Kim auch absolut berechtigt. Trotz der Überzahl und der Führung waren wir aber nicht zielstrebig genug in unseren Aktionen, auch wenn nach einer Hereingabe von Tobi ein gegnerischer Abwehrspieler zum 3:0 und damit zur endgültigen Entscheidung ins eigene Netz traf. Kurz vor Schluss fingen wir uns aber doch noch einen Gegentreffer, als wir eine Ecke nicht richtig klären konnten und uns den Ball selbst ins Tor legten.

Alles in Allem steht ein verdienter, aber wilder Heimsieg zu Buche. Spielerisch sollte weiterhin Luft nach oben sein, was dann auch direkt beim nächsten Gastspiel in einer Woche bewiesen werden kann.

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