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Das Spiel

Trendsport - Mit Ball und Schläger

 

Badminton ist der aufsteigende Stern am Freizeitsport-Himmel. Mit zwei Millionen Mitgliedern ist das schnelle Spiel mit Ball und Schläger dabei, Altmeister Tennis den Rang abzulaufen. Die ersten Tennishallen werden jedenfalls schon umgebaut und bieten jetzt Badmintonfeldern Platz.

Bei jung und alt beliebt

Im Spiel geht es einfach nur darum, den Ball solange hin und her zu spielen, bis ein Spieler einen Fehler macht. Als Grundausrüstung braucht man für die Freizeitversion zwei Schläger und einen Federball. Für das professionelle Spiel benötigt man zusätzlich ein Spielfeld und ein Netz. Dann geht es wie beim Tennis um Punkt, Satz und Spiel.

Volkssport Badminton

In Asien erfunden wurde das Federballspiel von den Engländern zu Badminton geadelt. Den Namen erhielt es 1872, als der Duke of Beaufort auf seinem Landsitz Badminton-House das Spiel vorstellte. Damals dominierten die Spieler aus England, heute sind es eher die Asiaten. In Deutschland wurde Federball lange Zeit überwiegend als Freizeitsport gespielt.

Gute Kondition und Reaktionsvermögen

Die Vorbereitung hängt davon ab, ob man Badminton als Freizeitsport oder als Wettkampfsport betreiben möchte. Für ein intensives Spiel braucht man auf jeden Fall eine gute Kondition, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen. Denn bei Spitzenspielern erreichen die Bälle Geschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern. Taktische Feinheiten machen das Spiel zudem spannend und den Gegner unberechenbar. Dennoch ist die Verletzungsgefahr relativ niedrig, da kaum ein direkter Kontakt mit Gegner und Ball stattfindet. Beansprucht werden vor allem der Be wegungsapparat - Sprunggelenke, Kniegelenke und die Wirbelsäule - sowie die Spielhand.