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VfL Lichtenau – SV Atteln II 3:0 (2:0)

Tore: Ussame Jawad, Tobias Scholle, Michael Berger

Aufstellung: Alexander Schmidt – Michael Leifeld, Falko Backhaus, Fabian Höschen, Maxi Richters (Robin Strickling) – Jonas Scholle (Robin Schmidt), Kim Söhl, Tobias Scholle, Michael Berger (Rafael Bokun) – Eliko Peruand, Ussame Jawad

Das erste Spiel unter dem neuen Coach Hasib Nassery war ein Nachholspiel bei bestem Wetter und unter Flutlicht. Es stieg also unter nahezu perfekten Bedingungen, wäre der Rasen durch das Wetter der letzten Tage und Wochen nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden. Dennoch zeigte die Mannschaft in den ersten Minuten eine sehr motivierte und spielfreudige Vorstellung. Bereits nach wenigen Minuten war die Marschrichtung klar und erste Chancen wurden herausgespielt. Die Gäste aus dem Altenautal hatten ihre Mühe mit den schnellen Pässen, die auch teilweise zu guten Chancen führten. Die ersten Gelegenheiten hatte das Sturmduo bestehend aus Ussi und Eliko, die jeweils einen guten Abschluss verbuchen konnten. Ussi war es dann auch, der nach etwas mehr als 15 Minuten zur Führung traf. Der sehr aktive Tobias wurde nach einer schönen Kombination auf der rechten Außenbahn geschickt und legte präzise in den halbrechten Rückraum auf Ussi, der mit einem kontrollierten Schuss den Ball ins Netz beförderte. Aber im Gegensatz zu den letzten Wochen spielten wir weiter genauso konzentriert nach vorne, um die Führung auszubauen. Gute Chancen entstanden jeweils nach Kombinationen für Jonas, Michael Berger und abermals Eliko. Letzterer ging gar schön am gegnerischen Torwart vorbei, traf anschließend aber leider nur den Pfosten. Dennoch gab es noch vor dem Pausenpfiff weiteren Grund zu jubeln: Tobias zog mit Tempo in den Strafraum und konnte einen harten Schutz unter die Latte zum 2:0 unterbringen.

In der zweiten Halbzeit lief es dann etwas ruhiger als noch im ersten Durchgang. Wir nahmen etwas Tempo aus dem Spiel und die Gäste arbeiteten energisch am Anschlusstreffer. Wirkliche Torchancen gab es, wie auch schon im ersten Durchgang, dabei aber nicht zu verzeichnen. Einige Flanken und Standardsituationen strahlten dennoch Gefahr für uns aus. Wir fokussierten uns auf Konter und Umschaltsituationen, um hier mit dem dritten Treffer für klare Verhältnisse zu sorgen. Vor allem ein Abschluss von Eliko in einer solchen Kontersituation hätte die Führung nach oben schrauben können, aber er war abermals im Unglück. Es dauerte seine Zeit, bis die zahlreichen Zuschauer dann doch jubeln konnten. Michael Berger stand zentral aus etwas mehr als 20 Metern vor dem Kasten, ließ sich gefühlte Ewigkeiten Zeit, setzte dann aber doch einen platzierten Schuss ins untere Eck. Das 3:0 war die endgültige Entscheidung in einem guten, ansehnlichen Nachholspiel. In der Folge brannte nichts mehr an und die Mannschaft kann einen wichtigen Dreier verbuchen, um langsam aber sicher in angenehmere Tabellengefilde zu klettern. Hierzu soll am Sonntag bereits der nächste Schritt getan werden, indem auf der Lieth bei der DJK Paderborn ein weiterer Sieg eingefahren wird.

SC Borchen II - VfL Lichtenau 2:1 (1:0)

Aufstellung: Jannik Sievers - Rafael Bokun (Lucas Michels), Maxi Richters, Florian Bürger, Jonas Scholle (Michael Leifeld) - Kim Söhl, Robin Strickling - Michael Berger (Robin Schmidt), Ussame Jawad, Tobias Scholle - Eliko Peruand

Die erste Mannschaft reiste am frühen Sonntagnachmittag zur Reserve des SC Borchen. Nach den alles in allem enttäuschenden Ergebnissen der letzten Wochen, sollte unbedingt eine Leistungssteigerung her und endlich mal wieder ein Sieg eingefahren werden. Das Spiel begann auch mit der hierzu nötigen Intensität. Auch wenn es zwischendurch etwas hektisch wurde, hatten wir meistens guten Zugriff im Mittelfeld und konnten viele Zweikämpfe für uns entscheiden. Die Bälle wurden früh gewonnen und die schnelle Offensive der Gastgeber konnte sich noch nicht wirklich entfalten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir zunehmende Offensivkraft entfalten konnten. Die größte Chance hatte Tobias nach etwa 20 Minuten. Kim wurde kurz vor der Strafraumgrenze zentral gefoult. Den Freistoß brachte Tobi kraftvoll auf das Torwarteck. Der gegnerische Keeper parierte aber stark und der anschließende Kopfball von Michael Berger ging leider knapp drüber. Wir wollten nun unbedingt die Führung, aber auch Borchen kam offensiv mehr zur Geltung. Immer wieder suchten sie ihren Stürmer in der Tiefe, aber unsere Innenverteidigung löste die Situationen aufmerksam und sicher. Leider ging Borchen dann doch in Führung, als ein Fernschuss von Jannik unglücklich über den eigenen Körper rutschte und ins Tor trudelte. Es ging dann mit dem knappen Rückstand in die Halbzeit. Wir kamen aber schwung- und druckvoll aus der Kabine und wollten hier unbedingt noch etwas mitnehmen. Wir konnten uns zunehmende Spielkontrolle erarbeiten, mehr zweite Bälle sichern und kamen so zu Chancen. Eliko, Tobi und Robin hatten jeweils schon den Ausgleich auf dem Fuß, bevor es der eingewechselte Robin Schmidt dann besser machte. Im Strafraum angespielt legte er den Ball auf seinen starken rechten Fuß und schoss wuchtig in die Maschen. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt hochverdient und wir wollten jetzt mehr. Der ebenfalls eingewechselte Lucas hatte nach einem schönen Solo ebenso die Führung auf dem Fuß wie Kim, der am Strafraum überhaupt nicht angegriffen wurde und abziehen konnte. Der Torwart war jedoch bei beiden Aktionen zur Stelle. Mitten in unsere Drangphase setzte Borchen dann aber einen eiskalten Stich, der zur erneuten Führung reichte. Sie spielten wie so oft in diesem Spiel über die Flügel in die Tiefe, wir kamen nicht hinterher und die Hereingabe wurde verwertet. Wir waren wieder in Rückstand geraten und das in unserer eigentlich stärksten Phase des Spiels. Zwar probierten wir alles, um noch zum Ausgleich zu kommen, der in diesem Spiel sicher verdient gewesen wäre, aber es reichte nicht. Borchen hatte per Konter noch mehrere Gelegenheiten, den Sack zuzumachen, aber es blieb beim knappen 2:1. Leider hat es trotz ansprechender Leistung nicht zum Sieg gereicht.

VfL Lichtenau - TSV Wewer II 2:4 (1:1)

Aufstellung: Alex Schmidt - Jonas Scholle, Florian Bürger, Michael Leifeld, Rafael Bokun (Lucas Michels) - Robin Strickling, Niklas Glahn (Robin Schmidt) - Michael Berger, Tobias Scholle, Ussame Jawad - Eliko Peruand

Tore: Tobias Scholle, Robin Strickling

Bei stürmischem Wetter empfing die erste Mannschaft nach dem spielfreien Wochenende den C-Liga Aufsteiger Wewer II. Es entwickelte sich ein guter Beginn, in dem wir die Kontrolle über das Spiel hatten und den Ball laufen lassen konnten. Insbesondere durch unsere schnellen Offensivleute Tobi, Michael und Eliko kamen wir in gefährliche Laufduelle mit den gegnerischen Verteidigern. Die Gäste versuchten vor allem über schnelle Bälle in die Spitze zu Chancen zu kommen, hatten aber hier meist das Nachsehen gegen unsere aufmerksame Innenverteidigung. Mit zunehmender Spieldauer hatten wir gleich mehrere Chancen. Die beste davon war eine Flanke, die Ussi mit dem Kopf auf das lange Eck verlängern konnte. Der Gästetorwart zeigte allerdings auch eine starke Parade und lenkte den Ball zur Ecke. Tobi und Eliko hatten im Anschluss noch gute Abschlusschancen, der Ball flog aber jeweils etwas zu lang am Tor vorbei. Der Regen sorgte dann dafür, dass der Platz immer tiefer und schwerer zu bespielen war, weshalb das Spiel ein wenig verflachte. Dennoch konnten wir das wichtige 1:0 erzielen: Ein weiter Ball in den Strafraum wurde vom Gast nicht konsequent verteidigt, weshalb Eliko die Kugel unter Kontrolle bringen konnte. Tobi war nachgelaufen, erhielt den Ball aus etwa elf Metern und schoss mit rechts ins lange Eck. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Aber wie so oft in dieser Saison holten wir einen eigentlich in dieser Phase unterlegenen Gegner zurück ins Spiel. Eine kurz ausgeführte Ecke kurz vor der Halbzeit sorgte für einen Ballverlust vorne und die Gäste erhielten die Möglichkeit zum schnellen Umschalten. Wir rückten allgemein etwas langsam hinter den Ball und so ergaben sich große Räume im Mittelfeld. Der Weweraner zog mit Tempo auf unsere Abwehrreihe und konnte seinen schnellen Stürmer ins Laufduell schicken. Der war leider einen Schritt schneller als die Verteidigung und vollendete eiskalt und unhaltbar für Alex im Tor.

Mit dem 1:1 ging es in die Kabine und was danach folgte, entbehrt eigentlich jeglicher Beschreibung. Wir agierten viel zu langsam, ließen uns vom Gegner immer wieder zu leichten und vermeidbaren Fehlern zwingen und waren vorne viel harmloser als noch im ersten Durchgang. Es dauerte auch keine zehn Minuten, bis das bestraft wurde. Mit ihrer ersten Chance in der zweiten Halbzeit ging Wewer in Führung. Die Gastmannschaft hatte sich diese Führung auch verdient. Wir verloren in der Folge den Ball sehr oft in der Vorwärtsbewegung und entwickelten immer weniger Durchschlagskraft nach vorn. Die Abstände wurden größer und es war zwischenzeitlich ein offener Schlagabtausch. Nach etwas mehr als 70 Minuten hatten die Gäste dann einen Freistoß von unserem rechten Strafraumeck. Der nasse Ball wurde direkt auf das Tor gezogen, wo Alex den ersten Schuss noch abwehren konnte, beim Abstauber aber chancenlos war. Das 3:1. Nach weiteren zehn Minuten dann per Ecke das vierte Gegentor. Der Torschütze stieg höher als alle anderen und hatte keine Mühe zu vollenden. Zwar hatte Wewer im zweiten Durchgang quasi jede Chance zu einem Tor machen können, dennoch war die Führung verdient. Das 4:2 durch Robin aus 16 Metern ins linke Eck war dann nur noch Kosmetik einer komplett gebrauchten, zweiten Halbzeit.

Am Sonntag geht es bereits gegen den A-Liga Absteiger Borchen II weiter. Hier sollen endlich wieder drei Punkte her und Selbstvertrauen gewonnen werden.

FSV Bad Wünnenberg / Leiberg II – VfL Lichtenau 1:1 (0:1)

Aufstellung: Jannik Sievers – Michael Leifeld, Maxi Richters, Florian Bürger, Jonas Scholle – Niklas Glahn, Kim Söhl – Tobias Scholle, Ussame Jawad, Michael Berger (Robin Strickling) – Eliko Peruand

Tor: Niklas Glahn

In einem zu jederzeit umkämpften Spiel konnten wir auch im zweiten Auswärtsspiel nicht den erhofften Dreier einfahren. Das Spiel fand bei herrlichem Wetter im Wünnenberger Aatalstadion statt und begann für uns eigentlich sehr positiv. Wir waren aufmerksam in der Defensive und konnten mit mehreren Aktionen in der Offensive Nadelstiche setzen. Insbesondere ein punktgenauer Diagonalball von Jonas auf seinen Bruder Tobias sorgte für große Gefahr. Leider konnte der Abschluss nicht den Weg ins Tor finden. Die Heimmannschaft war vor allem über präzise Standards gefährlich, auch wenn wir es schafften, davon nur wenige zuzulassen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben wirklich große Torchancen leider Mangelware, aber wir waren immer mal wieder gefährlich. Unsere offensive Dreierreihe um Ussi, Tobi und Michael Berger wechselte im ersten Abschnitt öfters die Position und in der Folge konnte die gegnerische Defensive etwas durcheinandergebracht werden. Kurz vor der Pause war Tobi auf links in einem Laufduell mit dem gegnerischen Außenverteidiger und ließ diesem kaum eine Chance, zog in den Sechzehnmeterraum und schloss hart auf das kurze Eck ab. Der Torwart zeigte leider eine sehenswerte Parade.

Quasi mit dem Halbzeitpfiff konnten wir aber doch noch jubeln. Ein Standard wurde von den Gästen nur unzureichend geklärt und Niklas kam aus etwa 25 Metern zum Abschluss. Der Ball schlug platziert links unten ein und der Jubel war groß.

Dass das Spiel noch nicht gewonnen war, konnte man bereits nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang erkennen. Wir drückten auf die Entscheidung und hatten einige sehenswerte Kombinationen dabei. Ussi wurde in die Schnittstelle zwischen den Innenverteidigern geschickt, konnte aber im letzten Moment noch abgelaufen werden. Etwa um die 60. Minute herum gab es dann aber einen leider unerklärlichen Knick in unserem Spiel, sodass die FSVler etwas mehr aufkamen. Wir spielten nicht mehr hinten heraus, sondern schlugen viele Bälle überhastet nach vorn, sodass die Wünnenberger immer mehr Druck auf unser Tor ausüben konnten. Der Ausgleich fiel aus einer Standardsituation, als der Ball für Jannik ungünstig auftippte, er ihn aber noch abwehren konnte, letztlich aber beim Nachschuss keine Chance hatte. Zu diesem Zeitpunkt ging das 1:1 in Ordnung, da wir zu wenig Entlastungsmöglichkeiten hatten und uns zu sehr das Spiel der Gegner aufzwängen ließen. Die größte Chance des zweiten Durchgangs hatte allerdings noch Jonas, der einen Distanzschuss leider nur an die Latte setzte. Der Ball wollte auch in den letzten Minuten nicht über die Linie, sodass am Ende eine gerechte Punkteteilung steht, mit der wir allerdings nicht zufrieden sein können.

Das nächste Heimspiel steigt nun schon am Donnerstag, dem 31.08., wenn wir die SG Harth / Weiberg empfangen. Anstoß wird um 19:15 Uhr erfolgen.

VfL Lichtenau – SG Husen/Henglarn II 3:1 (1:0)

Tore: Niklas Glahn, Eliko Peruand, Eigentor

Aufstellung: Jannik Sievers – Michael Leifeld, Maxi Richters, Florian Bürger, Robin Strickling (Robin Schmidt) – Niklas Glahn, Kim Söhl, Tobias Scholle (Sascha Rehermann), Jonas Scholle, Michael Berger, Ussame Jawad (Eliko Peruand)

Nach der in der Entstehung etwas unglücklichen, aber letztlich verdienten Pokalpleite am Donnerstag erwarteten wir gleich wieder ein Heimspiel. Die Zweitvertretung aus Husen und Henglarn reiste nach Lichtenau und wir wollten unbedingt die ersten drei Punkte der Saison. In einem hitzigen und wilden Spiel waren wir direkt zu Beginn die aktivere Mannschaft und hatten eine erste gute Abschlusschance durch Jonas, der aber nur das Lattenkreuz traf. Wenige Minuten später machte es Niklas besser. Der Pass kam von links außen zu Niklas und dieser zog aus 16 Metern sehenswert in den rechten Winkel ab. Mit der Führung im Rücken ließen wir es etwas ruhiger angehen und auch die Gäste kamen besser ins Spiel, ohne aber zu gefährlich werden zu können. Das Spiel wurde zunehmend nickliger und wir bekamen nach etwas mehr als 20 Minuten einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, nachdem Michael Berger im Strafraum zu Fall kam. Der Schuss von Tobias war dann aber nicht hart genug und konnte vom Torhüter pariert werden. Es blieb also bis zur Pause bei der knappen Führung, wobei die Gäste nun ebenfalls zwei Abschlüsse vorweisen konnten.

In der zweiten Halbzeit dann weiter dasselbe Bild. Wir hatten oft den Ball, versuchten zu kombinieren, waren aber insgesamt etwas zu unsortiert und ungeordnet, um konsequent Chancen herauszuspielen. Letztlich war dann der gerade eingewechselte Eliko für das beruhigende 2:0 verantwortlich. Er konnte einen Querpass im Sechzehner souverän einschieben. Einige Minuten später dann auch noch eine glatt rote Karte für die SG, die somit zu zehnt weiterspielen musste. Die Karte war nach einer unschönen Aktion gegen Kim auch absolut berechtigt. Trotz der Überzahl und der Führung waren wir aber nicht zielstrebig genug in unseren Aktionen, auch wenn nach einer Hereingabe von Tobi ein gegnerischer Abwehrspieler zum 3:0 und damit zur endgültigen Entscheidung ins eigene Netz traf. Kurz vor Schluss fingen wir uns aber doch noch einen Gegentreffer, als wir eine Ecke nicht richtig klären konnten und uns den Ball selbst ins Tor legten.

Alles in Allem steht ein verdienter, aber wilder Heimsieg zu Buche. Spielerisch sollte weiterhin Luft nach oben sein, was dann auch direkt beim nächsten Gastspiel in einer Woche bewiesen werden kann.

SV Atteln II – VfL Lichtenau 6:3 (4:3)

Aufstellung: Alexander Schmidt – Michael Leifeld, Florian Bürger, Matthias Riedel (David Glahn), Jonas Scholle – Niklas Glahn, Robin Strickling – Tobias Scholle, Ussame Jawad, Robin Schmidt – Eliko Peruand

Tore: 2:1 und 2:2 Tobias Scholle, 3:3 Florian Bürger

Die erste Mannschaft hat den Saisonstart in die Kreisliga B Saison gehörig verpatzt. Nach der bitteren Niederlage im Stadtpokal setzte es auch im Ligabetrieb eine schmerzhafte wie verdiente Niederlage gegen die Reserve aus dem Altenautal. Das Spiel begann relativ vielversprechend und wir konnten ein paar Mal den Ball im Mittelfeld gewinnen und ansehnlich nach vorne tragen. Zählbares sprang aber nicht dabei heraus. Die Heimmannschaft konnte auf Einladung unsererseits aber zwei schnelle Tore für sich verbuchen. Wir verteidigten insgesamt zu lasch und liefen zu oft hinterher. Das erste Tor entstand aus einer Hereingabe, die der Stürmer aus wenigen Metern ins Tor schieben musste und das zweite Tor nach einer Ecke, die per Nachschuss den Weg in die Maschen fand. Wir bissen uns eigentlich gut ins Spiel zurück und konnten per Freistoß den Anschlusstreffer erzielen. Vorher wurde Tobi mit einem schönen Pass von Niklas eingesetzt und gefoult. Den fälligen Freistoß verwandelte er sehenswert aus etwa 25 Metern oben rechts. Wenige Minuten später konnte Eliko im Strafraum an den Ball kommen und scheiterte gleich zweimal am gegnerischen Keeper, wurde beim zweiten Schuss allerdings getroffen, sodass es Strafstoß gab. Erneut nutzte Tobias die Standardsituation zum Tor und verlud den Torwart.

Den Lohn für die Aufholjagd nahmen wir uns nur wenige Minuten später wieder selbst durch unkonzentrierte Abwehrarbeit. Ein langer Ball, der nicht konsequent verteidigt wurde, ermöglichte Atteln die erneute Führung. Wieder kamen wir noch vor der Halbzeit zurück und wieder war es eine Standardsituation. Florian köpfte aus wenigen Metern in die Maschen. Als wäre das noch nicht genug für eine Halbzeit durfte Atteln wieder fröhlich vor unserem Sechzehnmeterraum kombinieren und sich frei vor die Kiste spielen. Querpass, Tor, 4:3. Nach den vielen Fehlern war die Halbzeitführung durchaus verdient. In der zweiten Halbzeit wurde es indes noch schlimmer. Wir spielten insgesamt hektisch und ungeordnet, sodass wir auch viel zu oft hinterherliefen. Die Tore fünf und sechs vielen dann jeweils nach ähnlichem Muster. Wir wurden außen überlaufen und der Stürmer der Gäste konnte die einfache Hereingabe freistehend einschieben. Es gelang uns nur ein, zweimal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen, was auch eher auf die Unkonzentriertheit der gegnerischen Abwehr zurückzuführen war.

Alles in Allem war dies nach dem verdienten Sieg im Kreispokal ein herber Rückschlag. Schon am Donnerstag geht es aber in der zweiten Runde im Kreispokal mit einem Heimspiel gegen den VfB Salzkotten weiter, während wir in der Liga am Sonntag die nächste Reserve aus dem Altenautal erwarten. Der zweite Spieltag wird dann in Lichtenau mit einem Heimspiel gegen die SG Husen / Henglarn II ausgetragen. Hier ist dann dringend Wiedergutmachung angesagt.

VfL Lichtenau – SC GW Paderborn 4:3 (2:2)

Aufstellung: Jannik Sievers – Michael Leifeld, Maxi Richters, Florian Bürger, Jonas Scholle – Kim Söhl, Robin Strickling, Lucas Michels (Robin Schmidt), Tobias Scholle, Ussame Jawad – Eliko Peruand

Tore: 1:0 Tobias Scholle, 2:2 Ussame Jawad, 3:3 und 4:3 Eliko Peruand

Der VfL Lichtenau feiert einen mehr als gelungenen Pflichtspielauftakt und schlägt den letztjährigen Ligameister von Grün-Weiß Paderborn in einem packenden Pokalspiel. Die Partie begann äußerst vielversprechend: Bereits nach wenigen Minuten kombinierten wir uns ansehnlich in den Strafraum, Tobis Schuss klatschte aber nur an die Unterkante der Latte. Die Gäste kamen zunächst nicht so gut ins Spiel und wir waren dran am frühen Führungstreffer. Nach einer knappen Viertelstunde belohnten wir uns dann auch für den mutigen Auftakt. Tobias konnte die nächste Kombination zentral im Sechzehnmeterraum platziert ins Eck verwandeln. In der Folge spielten wir weiter ansehnlich nach vorne, aber es entwickelte sich ein offenes Spiel. Der Ausgleichstreffer des A-Ligisten entstand allerdings aus einem leichten Fehler unsererseits. Beim Herausspielen aus der Abwehr verloren wir in der Vorwärtsbewegung den Ball und die beiden Stürmer der Gäste blieben cool. Grün-Weiß drückte nun stärker und wir selbst verloren viele Bälle zu hektisch nach dem Ballgewinn. So waren wir etwas zu stark in Unordnung, schafften es aber, größere Chancen zu vereiteln. Kurz vor der Pause gab es dann doch noch den Schock und die Paderborner gingen in Führung. Die rechte Abwehrseite stand zu weit offen und der Gegner nutzte die Räume konsequent aus, spielte sich in den Sechzehner und der Stürmer verwandelte eiskalt ins Eck.

Dennoch konnten wir den Schlusspunkt einer turbulenten ersten Halbzeit setzen. Ussi wurde über die linke Seite von Kim in die Tiefe geschickt und wurschtelte sich irgendwie gegen zwei Verteidiger durch. Der Schuss war zwar nicht sonderlich hart, schlug aus der kurzen Distanz trotzdem im kurzen Eck ein. Es ging also mit dem 2:2 in die Kabine.

Nach der Pause fanden wir die Ordnung wieder. Leider musste der verletzte Lucas in der Kabine bleiben und wurde von Robin Schmidt ersetzt. Die Gäste schienen zunächst wieder das Spiel an sich zu reißen und fanden nach etwa 55 Minuten ihren aufgerückten Kapitän im Rückraum auf Höhe des Elfmeterpunkts, um mit 3:2 in Führung zu gehen. Wir ließen uns nicht beirren und arbeiteten weiter diszipliniert gegen den Ball. Das Spiel wurde nun zunehmend hitziger mit vielen kleineren Fouls und Nickligkeiten im Mittelfeld. Durch einen Bock des gegnerischen Innenverteidigers konnten wir wie aus dem Nichts ausgleichen. Der Rückpass war zu kurz und Eliko kam frei vor dem Tor an den Ball, ging am Torwart vorbei und schob zum umjubelten Ausgleich ein.  Ab da war das Spiel wieder völlig offen. Wir ließen nach hinten wenig zu und wenn doch mal ein Abschluss kam, dann war Jannik souverän zur Stelle. Kurz vor dem Ende konnten wir dann den Schlusspunkt setzen: Ballgewinn im Mittelfeld, Tobias zieht in den Sechzehner und bedient den mitgelaufenen Eliko, der zu seinem zweiten Treffer einschoss. Daraufhin wollte Grün-Weiß natürlich noch einmal alles nach vorne werfen. In der hitzigen Schlussphase wurde der Schiri dann leider auch noch gezwungen je einen Akteur beider Teams des Feldes zu verweisen und trotz der Hitzigkeit brannte nichts mehr an: Wir stehen nach einem großen Kampf in der 2. Runde und erwarten nun den Bezirksligaabsteiger vom VfB Salzkotten. In der nächsten Woche starten wir dann in die neue B-Liga-Saison mit einem Auswärtsspiel bei der Reserve des SV Atteln.

SV Heide Paderborn II – VfL Lichtenau 1:2 (1:1)

Aufstellung: Michael Berger – Maxi Richters, Fabian Höschen, Florian Bürger, Robin Strickling – Niklas Glahn, Jan-Niklas Bentfeld – Sascha Rehermann, Robin Schmidt, Matthias Riedel – Eliko Peruand

Eingewechselt: Jan-Erik Hanitz, Ussame Jawad

Der Saisonabschluss für die erste Mannschaft sollte ein bei sommerlichem Wetter ausgetragenes Gastspiel bei der Bezirksliga-Reserve des SV Heide aus Paderborn ausgetragen werden. Schon vor dem eigentlichen Spiel gab es einige personelle Fragezeichen zu klären: Unser Torhüter Christoph fiel weiterhin verletzt aus, sodass Michael Berger erneut seine Qualitäten unter Beweis stellen durfte, Jonas und Tobias Scholle waren ebenso nicht dabei wie einige andere. Mit insgesamt zwölf Spielern und dem nachgereisten Ussame traten wir dann dieses auf dem Papier bedeutungslose Spiel an: Die Gastgeber befanden sich bereits im sicheren Mittelfeld und konnten nicht mehr absteigen. Wir hingegen hatten unseren fünften Platz nach unten abgesichert und nach oben war nichts mehr möglich. Lediglich die Marke „50 Punkte“ sollte durch einen Dreier noch fallen.

Das Spiel begann für uns sehr vielversprechend und wir hatten gefühlte 75% Ballbesitz zu verzeichnen. Geduldige Passstafetten durch die Abwehr wechselten sich mit guten Bällen über die Außenbahnen ab und sorgten für Gefahr in der Hintermannschaft des SV. Leider entschied der Schiedsrichter zweimal auf Abseits und nahm uns so gute Gelegenheiten zur Führung. Mit ihrer ersten gelungenen Offensivaktion stellte die Heimmannschaft dann den Spielverlauf auf den Kopf. Ein hoher Diagonalball rutschte durch unsere Abwehr hindurch. Der Stürmer nimmt die Kugel gut mit und drischt sie mit einem wuchtigen Schuss am chancenlosen Michael vorbei ins rechte Eck. Das 1:0 für den SV Heide war ebenso überraschend wie plötzlich. Wir ließen uns davon aber nicht beirren und hatten nach einer Ecke eine riesige Gelegenheit durch Fabian. Wenige Minuten später dann ein toller Steilpass auf Eliko, der frei vor dem Heimtorwart stand, diesen mit einer Körpertäuschung stehen ließ und den Ball aus vollem Lauf zum umjubelten Ausgleich einschob. Ein verdientes Tor und ein starker Angriff! Wiederum einige Zeigerumdrehungen darauf eine ähnliche Szene: Steilpass von Robin Schmidt, Eliko ist durch und versucht den Keeper wieder zu umkurven. Dieser hat den Braten aber gerochen und vereitelte die Führung. Die Riesenchance vor der Pause.

Mit dem Unentschieden ging es dann in die zweite Halbzeit. Hier wurde das Spiel deutlich ruppiger und zerfahrener. Der SV Heide stellte etwas um und konnte die eigene Defensive so kompakter halten. Wir verlagerten uns leider mehr auf die weiten Bälle und strahlten weniger Gefahr aus als in Halbzeit eins. Aufgrund dessen konnten sich beide Mannschaften nicht viele Gelegenheiten erspielen. Eine der besten Szenen war ein Freistoß von Niklas, den der Torhüter der Gastgeber aber entschärfen konnte. In unserer Hintermannschaft brannte aber auch nur selten etwas an, sodass Michael einen weitestgehend beschäftigungslosen Mittag verbrachte und sich sogar einmal selbst ins Dribbling wagte. Dennoch sollte natürlich das Siegtor her und die Uhr tickte unaufhaltsam herunter. Der sehr aktive Robin Schmidt hatte dann eine schöne Einzelaktion, setzte sich gegen mehrere Abwehrspieler durch und feuerte aus spitzem Winkel auf die Kiste. Der Keeper wehrte den Ball leicht nach vorne ab, wo Eliko in echter Stürmermanier auf den Abpraller wartete und ihn verwertete. Es war der Siegtreffer zum verdienten Auswärtserfolg.

Mit diesem Spiel endete eine durchaus erfolgreiche Saison, an deren Ende respektable 51 Punkte und viele schöne Momente stehen. Zur neuen Saison geht es dann auch an dieser Stelle wieder mit Berichten zu unseren Spielen weiter!

VfL Lichtenau – FSV Bad Wünnenberg / Leiberg II 0:2 (0:1)

Aufstellung: Michael Berger – Michael Leifeld, Fabian Höschen, Florian Bürger, Maxi Richters – Robin Strickling, Jan-Niklas Bentfeld – Tobias Scholle, Ussame Jawad, Jonas Scholle – Eliko Peruand

Eingewechselt: Sascha Rehermann, Niklas Glahn

Zum letzten Heimspiel erwarteten wir die formstarke Reserve aus Bad Wünnenberg und Leiberg. Die Mannschaft hatte ähnlich wie wir die letzten Spiele gewinnen können und dabei auch Gegner aus den Top-Regionen der Tabelle geärgert.

Der Beginn war sehr zerfahren, es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten zu verzeichnen und wir hatten zwar den Ball, aber zu selten Ideen, wie er denn nach vorne kommen sollte. So beschränkten sich die ersten Minuten auf Ballgeschiebe ohne großen Raumgewinn, lange Bälle, die meist sofort verloren gingen und wenige Toraktionen. Die Gäste hatten ebenfalls zunächst wenige Chancen, agierten aber etwas zielstrebiger und mit mehr Willen, den Ball in den Sechzehner zu bringen.

Nach etwa 20 Minuten konnten sie dann auch ein verdientes Führungstor erzielen. Per Einwurf wurde ein Spieler über außen geschickt, arbeitete sich mit grenzwertiger Trikotprobe an Jan-Niklas vorbei und spielte ins Zentrum, wo der Stürmer am chancenlosen Michael zur Führung traf. Das Tor war unglücklich, aber nicht unverdient.

Es ergab sich in der Folge eigentlich keine andere Situation als vorher: Wir hatten den Ball, aber keine Kreativität. So plätscherte das Spiel ereignislos bis zur Pause vor sich hin.

In der zweiten Halbzeit wurde es etwas besser. Wir ließen den Ball weiter laufen, kamen aber häufiger nach vorne. Die kompakte und stark verschiebende Abwehr der Gäste machte allerdings das Herausspielen großer Chancen schwierig und unterband meistens unsere Angriffe. Der eingewechselte Niklas sorgte für Belebung im Spiel und konnte auch die ein oder andere Aktion einleiten, letzten Endes blieben unsere Offensivbemühungen aber weiter glücklos.

Dem Ausgleichstor am nächsten kam Fabian Höschen, als er nach einer Ecke aus vier Metern zum Kopfball kam. Leider war der Ball etwas zu hoch angesetzt. Als wir in den letzten Minuten immer mehr die Defensive öffneten, um zum Ausgleich zu kommen, ergaben sich für die Gäste natürlich Räume zum Kontern. Kurz vor Schluss war sogar Michael bei einer Standardsituation nach vorne geeilt, um eventuell für Verwirrung zu sorgen. Der Gästestürmer kam allerdings nach einem Befreiungsschlag 40 Meter vor dem Kasten an den Ball und schlug den Ball ins verwaiste Tor.

Der Sieg für die Gäste geht in Ordnung, auch wenn es im Allgemeinen ein Spiel mit wenigen Torchancen war. Leider war unsere erste Halbzeit viel zu wenig und im Offensivspiel fehlten uns über die gesamten 90 Minuten schlicht die Ideen, die kompakte Abwehr der Gäste mal ans Laufen zu bekommen.

Sonntag steht nun erstmal kein Spiel an, dafür kommt es dann am 14. Mai zum letzten Saisonspiel gegen den SV Heide II.

SV Atteln II – VfL Lichtenau 0:2 (0:1)

Aufstellung: Christoph Ernst – Michael Leifeld, Lars Hartmann, Jan-Niklas Bentfeld, Jonas Scholle – Robin Strickling, Niklas Glahn – Michael Berger, Ussame Jawad, Tobias Scholle – Eliko Peruand

Eingewechselt: Sascha Rehermann, Robin Schmidt

Auf den hart erkämpften Heimsieg am Donnerstag gegen den Tabellenvierten aus Geseke, sollte am heutigen Sonntag bei herrlichem Fußballwetter der fünfte Tabellenplatz endgültig klargemacht werden. Die direkt hinter uns platzierte Attelner Reserve wollte dies unbedingt verhindern. Leider mussten wir mit einem aus verschiedenen Gründen geschwächten Kader in die Partie gehen. Gleich drei Innenverteidiger galt es zu ersetzen. Das von Jan-Niklas und dem aushelfenden Lars gebildete Pärchen machte seine Sache in der Abwehr jedoch super. Von Anfang an ließen wir in der Abwehr und über die beiden Sechser den Ball und den Gegner laufen. Bereits in den Anfangsminuten gab es mehrere Chancen für den VfL zu bestaunen. Eliko, Michi Berger, Tobias und Ussi hatten je einen Abschluss aus dem Sechzehnmeterraum, aber der starke Attelner Keeper hatte immer noch die Hand oder das Bein dran. Die dickste Chance entstand jedoch nach einer Ecke, als in der Mitte gleich mehrere Akteure ungedeckt waren. Der folgende Kopfball flog leider knapp vorbei.

Nicht nur die Ballzirkulation durch die Abwehr sah sehr gut aus, sondern auch unser Verhalten ohne Ball. Häufig konnten wir Druck auf den ballführenden Gegner ausüben und Bälle bereits vorne oder im Mittelfeld gewinnen. Ab und zu wurde die Heimmannschaft durch lange Bälle gefährlich, meist konnten Lars oder Jan-Niklas den wichtigen Zweikampf dann aber für sich entscheiden. Die hochverdiente Führung für uns besorgte nach etwas mehr als 20 Minuten Michael Berger, der nach einer Ecke mutterseelenallein und in aller Ruhe aus dem Fünfmeterraum heraus einköpfen konnte. Auch nach der Führung blieben wir die aktivere und spielbestimmende Mannschaft, die Attelner wurden allerdings ihrerseits auch etwas mutiger und hatten nach einer Ecke inklusive Gewühl eine erste gute Torchance. Trotzdem brannte bis zur Pause nichts mehr an und es ging mit einer knappen Führung in die Pause. Den einzigen Vorwurf, den wir uns machen konnten, war der, dass es nur 1:0 stand.

In der zweiten Halbzeit erwarteten wir mehr Druck und Engagement der Reserve aus Atteln und lagen damit richtig: Wir wurden hinten etwas früher unter Druck gesetzt und leisteten uns selbst einige Unkonzentriertheiten, die zu mehreren Gelegenheiten für das Heimteam wurden. Christoph konnte aber stark entschärfen oder wir jeweils noch ein Bein in die Schüsse schmeißen. Besonders erwähnenswert wäre eine Szene, in der Lars im eigenen Strafraum im Sitzen den Stürmer am Abschluss hindert, Jonas anschließend mit dem verlängerten Rücken für den geschlagenen Christoph blockt und der Ball dann mit vereinten Kräften geklärt werden kann. Hauptsächlich konnten sich die Attelner allerdings Ecken erspielen, ohne dabei große Torgefahr auszustrahlen.

Wir blieben unsererseits auch gefährlich und hatten durch Tobi auf die besagte dicke Chance auch die passende Antwort parat: Auf der rechten Seite ließ er seinen Gegenspieler mit einem starken Antritt stehen und zog direkt an einem zweiten Abwehrspieler im Sechzehner vorbei, um den Ball anschließend wuchtig im Eck unterzubringen. Mit dem 2:0 kehrte wieder etwas mehr Ruhe ins Spiel ein und wir ließen den Ball wie schon zu Beginn mit mehr Ruhe zirkulieren. Die Sechser und die Innenverteidiger sammelten fleißig Ballkontakte und nach vorne ging trotzdem noch einiges. Ussi hatte leider Pech, als er in eine Hereingabe von Tobi lief und eine Fußlänge zum 3:0 fehlte.

Letzten Endes passierte aber nicht mehr viel und wir brachten den verdienten Sieg über die Zeit. Damit ist uns der fünfte Platz nicht mehr zu nehmen und wir haben die letzten fünf Partien mit 13 Punkten durchaus erfolgreich gestalten können. Die verbleibenden zwei Spiele sollen natürlich trotzdem noch gewonnen werden. Das erste dieser beiden findet am Donnerstagabend in Lichtenau statt. Zu Gast ist die Reserve aus Wünnenberg und Leiberg, die sich seit der Winterpause in glänzender Form befindet. Es darf also ein spannendes Spiel erwartet werden.