Springe zum Inhalt

VfL Lichtenau – SV Geseke III 2:1 (0:1)

Aufstellung: Christoph Ernst – Michael Leifeld, Fabian Höschen, Florian Bürger, Robin Strickling – Jan-Niklas Bentfeld, Falko Backhaus, Michael Berger, Ussame Jawad, Jonas Scholle – Tobias Scholle

Eingewechselt: Sascha Rehermann, Eliko Peruand, Niklas Glahn

Am gestrigen Donnerstag stand das wohl letzte Spiel gegen eine Mannschaft aus Geseke für den VfL an. Die Geseker wechseln im nächsten Jahr in den Sportkreis Lippstadt und sollten von Lichtenau noch einmal standesgemäß in die neue Heimat geschickt werden. So war zumindest der Plan.

Das Spiel begann für uns auch potentiell perfekt, als wir mit einem gut getimten Schnittstellenpass von Michael Berger die erste Riesenchance durch Tobi Scholle nach wenigen Sekunden verzeichnen konnten. Der Torwart konnte den Schuss aber parieren, mit einem weiten Ball den Konter einleiten und der gegnerische Toptorjäger schockte uns bereits nach drei Minuten. Ohne den Ball wirklich anzunehmen, blickte er kurz hoch und zirkelte ihn aus 25 Metern mit einem herrlichen Heber über den chancenlosen Christoph ins Eck. Dies war direkt der erste Schock für uns und weitere sollten nicht lange auf sich warten lassen.

Nach etwas mehr als zehn Minuten konnte Tobi seinen Gegenspieler stehen lassen und in den Sechzehner ziehen, wo er nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter vergab der sonst so sichere Ussi leider mit einem zu unplatzierten Schuss. Um die Nackenschläge perfekt zu machen, musste dann auch noch Christoph Ernst das Tor verlassen und mit Michael Berger ein Feldspieler seinen Platz einnehmen. Nach guten 20 Minuten gab es eigentlich nicht viel, was in diesem Spiel noch für uns sprach. Eigentlich. Zum einen machte Michael seine Sache sehr gut und konnte viel Sicherheit ausstrahlen und zum anderen ackerten wir uns immer besser in die Partie. Die Gegner setzten uns zwar mit einem sehr laufintensiven Pressing früh in der eigenen Hälfte zu, wurden aber zunehmend passiver. Wir selbst konnten das noch nicht für gute Chancen nutzen, auch wenn sich Jonas zweimal sehr stark auf der linken Seite durchtanken konnte und die Flanke schlug, fand sie letztlich keinen Abnehmer. Die Mannschaft aus Geseke hatte anschließend noch einmal die größte Chance des Spiels, als nach einem unübersichtlichen Gewühl im Anschluss an eine Ecke gleich zig Abschlüsse Richtung Tor flogen und Michael bereits geschlagen am Boden lag. Mit vereinten Kräften, etwas Glück und Einsatz konnten wir aber sämtliche Bälle blocken und den Spielstand bei 0:1 halten.

Nach der Halbzeit brachten wir dann Niklas Glahn ins Spiel und wollten bessere Chancen erspielen, um das Ding noch zu drehen. Wir waren in der zweiten Halbzeit auch die klar feldüberlegene Mannschaft, während sich Geseke vor allem auf Konter verlassen wollte. Zwingende Chancen sprangen zwar zu selten heraus, aber wir arbeiteten uns immer besser ins Spiel und ließen wenig zu. Die dickste Gelegenheit gab es nach etwas mehr als 60 Minuten, als Ussi einen Querpass direkt abschließen konnte, der Ball aber noch von der Linie gekratzt wurde. Irgendwie wollte die Kugel wohl heute nicht rein, so zumindest der Eindruck bis zur 75. Minute. Hier war es endlich soweit: Der sehr aktive Eliko Peruand stand per Kopf an der richtigen Stelle und nickte eine scharfe Flanke aus wenigen Metern ins Tor. Der umjubelte und zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich gab uns weiteren Auftrieb. Wir spielten klar auf Sieg und brachten nun noch Sascha Rehermann auf dem Flügel. Fast hätte sich diese Einwechslung postwendend bezahlt gemacht: Nach einem ganz langen Sprint über rechts lief er in eine Hereingabe von Jonas, war aber einen Zentimeter zu kurz, um den Ball mit dem langen Bein reinzudrücken. Dennoch war es wenig später doch noch Zeit für das entscheidende Tor in der 88. Minute: Tobias Scholle mit dem Abschluss aus wenigen Metern, der Gegner wirft sich rein, der Ball ist abgefälscht und trotzdem drin. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen, auch wenn die meisten wohl angesichts des klaren Treffers schon abgeschaltet hatten. Letztlich sorgte Eliko dann mit einem harten Schuss per Abstauber für klare Verhältnisse und für den Siegtreffer. Wir brachten das Spiel dann relativ problemlos über die Zeit.

Ein emotionales, hart umkämpftes und jederzeit ansehnliches Spiel ging somit trotz widriger Umstände an den VfL! Am Sonntag geht es dann zum Auswärtsspiel und gleichzeitig zum kleinen Derby gegen die Reserve des SV Atteln. Der Anstoß erfolgt bereits um 11:30 Uhr am dortigen Sportplatz.

VfL Lichtenau – SV Büren II 2:0 (1:0)

Aufstellung: Christoph Ernst – Michael Leifeld, Florian Bürger, Fabian Höschen, Maxi Richters – Falko Backhaus, Robin Strickling – Tobias Scholle, Niklas Glahn, Jonas Scholle – Eliko Peruand

Eingewechselt: Thomer Pidun, Ussame Jawad, Michael Berger

Nach einem Wochenende zum Verschnaufen, das zudem vom Derbysieg der zweiten Mannschaft versüßt wurde, empfingen wir auf dem für Lichtenauer Verhältnisse guten Sportplatz das Tabellenschlusslicht aus Büren. Mit einem Dreier würde die Reserve des SV den Gang in die C-Liga antreten müssen. Die drei Punkte wollten wir uns auf heimischem Geläuf natürlich nicht nehmen lassen. Wir starteten recht vielversprechend mit viel Ballbesitz in die Partie, spielten jedoch häufig lange Bälle in die Spitze. Auch wenn diese durchaus einige Male ankamen und in Chancen umgemünzt werden konnten, war dies nicht die Art Dominanz, die wir uns erhofft und vorgenommen hatten. Dennoch war es Recht ansehnlich, was wir auf den Bürener Kasten feuern konnten. Die Offensivabteilung brachte zahlreiche Abschlüsse auf das Gästetor, jedoch kein Schuss fand den Weg über die Linie. Die Gäste hingegen kamen zu vereinzelten Offensivaktionen, die wir im Verbund aber gut verteidigen konnten.

Das verdiente Führungstor fiel schließlich nach einer Standardsituation. Kapitän und Interimscoach Falko Backhaus stand am langen Pfosten blank und konnte den Ball ins Netz schieben. Die Führung gab dennoch nicht mehr Souveränität im Aufbauspiel. Hier hätte man den Gegner besser laufen lassen können, wenn nicht müssen. Niklas hatte dann in der Folge noch die beste Chance zu erhöhen, konnte aber leider nicht treffen.

Nach der Pause wollten wir dementsprechend schnell nachlegen. Dies funktionierte aber überhaupt nicht. Durch viele einfache und vermeidbare Fehler im Abspiel oder im Dribbling holten wir den Gegner vollkommen unnötig wieder ins Spiel. Je öfter die Bürener Bälle erobern konnten, desto mutiger wurden sie und hatten auch eine gute Chance, die jedoch über den Kasten ging. Zusätzlich dazu vergab der eingewechselte Ussi aus guter Position das beruhigende 2:0. Etwas später machte er es jedoch auf Vorlage von Tobi besser und konnte eine flache Hereingabe problemlos ins Tor schieben.

Spielerisch wäre hier sicher mehr drin gewesen, dennoch stehen am Ende drei hochverdiente Punkte und zahlreiche Chancen in einer überaus fairen Partie, sodass dieses Spiel auch etwas höher hätte ausgehen können. Letzten Endes zählt aber nur der Sieg.

Am Donnerstag geht es bereits mit dem nächsten Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des SV Geseke weiter. Die Truppe aus Geseke steht auf einem starken vierten Platz, also direkt vor uns. Man kann sich also auf ein spannendes Spiel auf dem Lichtenauer Sportplatz freuen. Anstoß ist um 19:15 Uhr.

TuS Sennelager II – VfL Lichtenau 1:1 (0:0)

Aufstellung: Fabian Höschen – Robin Strickling, Falko Backhaus, Florian Bürger, Maxi Richters – Jan-Niklas Bentfeld, Niklas Glahn, Jonas Scholle, Ussame Jawad, Michael Leifeld – Eliko Peruand

Eingewechselt: Sascha Rehermann, Thomer Pidun

Nach dem wichtigen und souveränen Auswärtserfolg am Samstag gegen die Reserve von Steinhausen erwartete uns ein weiteres Spiel gegen einen Gegner im Abstiegskampf auf dem Kunstrasen in Sennelager. Angereist sind wir bereits mit deutlichen Personalsorgen: Christoph Ernst war beruflich verhindert, stattdessen musste Innenverteidiger Fabian Höschen die Kiste sauber halten und Tobias Scholle fiel leider verletzt aus. Immerhin hat am Wochenende der lange verletzte Niklas Glahn sein Comeback gegeben und prompt eingenetzt, einem gelungenen Startelf-Debüt stand nichts im Wege.

Das Spiel begann recht ausgeglichen mit einer schwer zu verteidigenden Sturmreihe der Sennelager-Reserve. Immer am Rand zum Abseits oder auch mal mit einem Bein im Abseits lauerten sie auf Steilpässe in die Schnittstellen der Viererkette. Bis auf wenige Ausnahmen konnten wir die Angriffe aber gut verteidigen und zur Not war Fabian zur Stelle. Wir erarbeiteten uns Minute für Minute ein leichtes Übergewicht, zumindest was den Ballbesitz betraf. Diese Vorteile konnten aber nur begrenzt in gute Chancen übertragen werden. Eliko hatte zweimal im Sechzehnmeterraum viel Platz und schloss jeweils direkt ab, sodass der Keeper noch parieren konnte. Ein weiteres Mal hatte Jonas einen Abschluss von halblinks, setzte den Ball jedoch nicht ins Netz. Zur Pause ging es dann leistungsgerecht mit einem torlosen Remis.

Zur zweiten Hälfte verlief das Spiel ähnlich wie in Durchgang eins: Ballbesitz war häufig bei uns, Chancen hatten beide Teams. Das erste Tor des Spiels fiel dann aber aus einer Situation, die gar keine Chance war: Pass zurück zur Abwehr, die wiederum den Ball an Fabian weitergaben und der schießt dem Toptorjäger der Gäste von hinten an die Wade, sodass der Ball ins Netz segelt. Ein echter Rückschlag, wenn auch nur von kurzer Dauer. Kurz bevor eine Ecke ausgeführt werden sollte, wurde Thomer Pidun eingewechselt. Die Ecke kommt rein, Kopfball, Tor. Schütze: Natürlich Thomer, der mit seinem ersten Ballkontakt den wichtigen Ausgleich markieren konnte. In der Folge standen uns eigentlich Tür und vor allem Tor offen, um das Spiel mit drei Punkten zu beenden. Wir hatten teils riesige Gelegenheiten, die Heimelf hingegen weniger Abschlusschancen, auch wenn sie immer wieder in Strafraumnähe auftauchten. Die beste Chance war zugleich auch die letzte Aktion des Spiels. Michael Leifeld war frei durch und versuchte den Torwart mit einem Heber zu bezwingen, der Ball segelte aber knapp neben das Tor.

Alles in Allem endete ein ansehnliches Spiel mit einem leistungsgerechten Remis. Die Reserve aus Sennelager hat definitiv nicht gespielt wie ein Abstiegskandidat und wir selbst haben gut dagegengehalten und phasenweise schnelle, schöne Kombinationen vorgetragen, mit denen wir uns auch einige Chancen erarbeiten konnten. Natürlich hat der starke Platz dazu beigetragen, aber dennoch war es eine Leistung, mit der man zufrieden sein kann.

Über Ostern ist nun erstmal spielfrei. Weiter geht es dann am Sonntag, dem 23.04., mit einem Heimspiel gegen die Reserve des SV Büren. Anstoß wie immer um 15 Uhr.

VfL Lichtenau - SC GW Holtheim 0:1 (0:1)

Aufstellung: Christoph Ernst - Maxi Richters, Fabian Höschen, Falko Backhaus, Michael Leifeld - Robin Strickling, Jan-Niklas Bentfeld, Jonas Scholle, Ussame Jawad, Tobias Scholle - Eliko Peruand

eingewechselt: Alexander Röhrich, Florian Bürger, Robin Schmidt

 

An einem schönen Frühlingsnachmittag erwarteten zahlreiche Zuschauer ein spannendes und umkämpftes Derby auf dem Lichtenauer Sportplatz. Nach dem knappen Hinspielerfolg wollten wir natürlich auch das zweite Derby für uns entscheiden, die Holtheimer wiederum waren selbstverständlich auf Wiedergutmachung aus. So war auch ihr Auftritt in den ersten Minuten zu werten: Äußerst bissig, zweikampfstark und kämpferisch kamen die Gäste ins Spiel und versuchten über die beiden körperlich starken Stürmer Bälle vorne festzumachen und zu verteilen. Schon nach weniger als zehn Minuten war es dann aber eine Standardsituatuon, die für Gefahr und die prompte Führung sorgte. Die Freistoß-Flanke segelte von halblinks in den Sechzehner, wurde dort nur unzureichend geklärt und nach etwas Stochern müsste Christoph Ernst, der sein Saisondebüt für die erste Mannschaft gab, hinter sich greifen.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Grün-Weißen insgesamt etwas wacher, etwas bissiger und nahmen eine verdiente Führung mit in die Kabine. Es gab im Laufe der ersten Hälfte wenige Chancen. Letztlich hatte Jonas Scholle die beste Gelegenheit zum Ausgleich, als er von halblinks in den Sechzehner ziehen und abschließen konnte. In Halbzeit 2 waren wir als Heimmannschaft dann auch am Drücker. Holtheim wollte die Führung halten oder über Konter ausbauen und wir wollten endlich den Ausgleich. Hier hatte der eingewechselte Alex Röhrich die dickste Chance: Nach einem weiten Pass über die Abwehr war er alleine vorm Keeper, ließ diesen stark aussteigen und schoss auf das Tor, doch ein Verteidiger bekam auf der Linie noch den Fuß dazwischen. Anschließend hatte Tobias im Strafraum noch eine starke Aktion, wurde leicht getroffen und konnte so nicht abschließen, ansonsten hätte er wohl eine gute Gelegenheit gehabt. Zusätzlich gab es noch eine starke Aktion von Eliko, sein Schlenzer von halbrechts ging aber weit vorbei. Auch hier wäre mehr drin gewesen. Das Drücken und Drängen war letztlich umsonst und die Gäste nehmen einen umkämpften Dreier mit ins Nachbardorf.

Auch wenn die Ergebnisse in den letzten Wochen etwas zu selten gestimmt haben, haben sich viele Zuschauer eingefunden und das Derby verfolgt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diese gute Unterstützung! Leider hat es am Sonntag nicht gereicht, aber schon nächste Woche soll durch einen Auswärtserfolg gegen die Reserve von Steinhausen nochmal eine Serie für die letzten Spiele der Saison eingeleitet werden!

SG Husen/Henglarn II - VfL Lichtenau 1:4 (1:2)

 

Dani Saleh Bese - Maxi Richters, Falko Backhaus, Michael Leifeld - Robin Strickling, Fabian Höschen, Jonas Scholle, Ussame Jawad, Tobias Scholle - Michael Berger, Robin Schmidt

Nach der bitteren Niederlage gegen die DJK aus Paderborn wartete unter der Woche das Nachholspiel bei der Reserve der Spielgemeinschaft aus Husen und Henglarn auf uns. Ein weiterer Gegner, der tief im Abstiegskampf steckt und somit jeden Punkt bitter benötigt. Das unebene Spielfeld konnte dem heimischen Platz in Lichtenau durchaus Konkurrenz machen und man konnte sich auf ein schwieriges Spiel einstellen. Wenig verwunderlich, dass es zu Beginn viele versprungene Bälle oder leichte technische Fehler zu bewundern gab. Der erste gefällig vorgetragene Angriff sorgte dann aber prompt für die schnelle VfL-Führung. Über außen wurde Tobi Scholle freigespielt und bediente in der Mitte unseren Top-Torjäger und Geburtstags-"Kind" Ussi. Der vollendete ohne große Probleme zum umjubelten 1:0. Die Führung im Rücken sorgte aber weniger für Rückenwind, sondern eher für zusätzliche Motivation beim Gegner. Dieser kam etwa zehn Minuten nach der Führung über die eigene rechte Seite zum Ausgleich, als der sträflich freie Stürmer aus der Mitte heraus bedient wurde und aus guten elf Metern vollenden konnte. Fast hätte es kurz danach auch noch das zweite Gegentor gegeben: Ein Fernschuss konnte von Dani nur noch an die Latte gelenkt werden, den Abpraller vergab der Husener aber aus wenigen Metern. Diese Szene war dann so etwas wie der Hallo-Wach-Effekt für den VfL. Nach einer Ecke mit folgendem Kopfball von Fabian Höschen kam der Ball zu Ussi, der aus abseitsverdächtiger Position per Kopf zur erneuten Führung einnickte. Mit der Führung ging es dann auch in die Pause.
Nachdem in der ersten Halbzeit vor allem lange Diagonalbälle des Husener Kapitäns und Liberos für Probleme in unserer Abwehr sorgen konnten, waren wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser auf diese Bälle eingestellt und verteidigten insgesamt deutlich konzentrierter, kompakter und auch sicherer. Den Gastgebern gelangen nur noch wenige Abschlüsse, die auch meist nicht die große Gefahr darstellten. Wir selbst hätten eigentlich schon lange den Deckel auf das Spiel machen können, denn wir hatten regelmäßige Überzahlsituationen oder Konter, die wir einfach nicht clever genug ausgespielt haben. Robin Schmidt sorgte dann aber mit einem starken Schuss aus dem Sechzehner für klarere Verhältnisse. Erst ließ er einen Gegenspieler gekonnt aussteigen und schoss dann ins lange Eck. Mit dem 3:1 im Rücken konnten wir uns ganz auf die Defensive konzentrieren und nebenbei immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen. Hinten brannte nichts mehr an und kurz vor Schluss setzte Ussi mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt unter das Spiel. Der gegnerische Torwart war bei einem Freistoß mit vorne, der Ball wurde geklärt und Jonas schaltete schnell, spielte den Ball nach vorn auf Eliko und der legte für Ussi auf. Das Tor bedeutete gleichzeitig den Schlusspfiff und einen verdienten Dreier für den VfL.
Erwähnt werden sollte an dieser Stelle auch noch, dass Dani Saleh Bese sein letztes Spiel für den VfL bestritten hat. Er war seit der Winterpause ein starker Rückhalt und hat uns mit einigen Paraden so manches Gegentor erspart. Danke nochmal Dani und alles Gute!
Am Sonntag geht es für die Erste dann gegen die Holtheimer. Zum Derby hoffen wir auf zahlreiche Unterstützer und eine gute Stimmung auf dem heimischen Sportplatz. Anstoß wird um 15 Uhr sein!

DJK SSG Paderborn – VfL Lichtenau 3:1 (3:0)

Aufstellung: Dani Saleh Bese – Maxi Richters, Jan-Niklas Bentfeld, Florian Bürger, Michael Leifeld (45. Stanislav Geibel) – Robin Strickling (45. Robin Schmidt), Matthias Riedel, Michael Berger, Jonas Scholle, Tobias Scholle – Eliko Peruand (45. Ussame Jawad)

Mit etwas Verspätung sollen noch ein paar Worte zum gestrigen Spiel der ersten Mannschaft gesagt werden. Viele Worte muss man allerdings über eine erste Halbzeit, nach der man 3:0 bei einer Mannschaft zurückliegt, die tief im Abstiegskampf steckt, gar nicht mehr sagen. Die Leistung auf dem ramponierten Kunstrasen am Goldgrund war absolut nichts. Der Gegner spielte aktiver, frischer, williger und entschied die wichtigen Zweikämpfe für sich. Viel zu oft liefen wir nur nebenher oder gaben dem Gegenspieler Geleitschutz. So darf man sich dann auch nicht wundern, wenn es nach zwei Warnschüssen der Heimelf direkt klingelte. Eine Hereingabe von außen wurde in der Box gekonnt verwertet, Dani war absolut chancenlos. Einige Minuten und einen Ballverlust im Mittelfeld später konnte der Stürmer der DJK einen weiteren Schuss aus etwa 16 Metern im Eck unterbringen, nachdem er viel zu lange nicht entscheidend bedrängt wurde. Kaum fünf Minuten später dann erneut ein Gegentor, bei dem der Ball zwischen den Innenverteidigern durchrutschte und der Stürmer erneut Danke sagen und einnetzen konnte. Unsere Offensivbemühungen beschränkten sich leider auf einige steil gespielte Bälle ohne viel Kreativität. Das Spiel war langsam und es kam selten ein echter Spielfluss zustande.

Folgerichtig wechselte der Coach zur Pause gleich drei Mal und wurde deutlich offensiver in der Grundausrichtung. Nach kaum zehn gespielten Minuten dann ein Foul an Jonas im Sechzehnmeterraum und der eingewechselte Ussi verwandelte den fälligen Elfmeter sicher links unten. Was der Beginn einer Aufholjagd werden sollte, verpuffte dann aber doch. Wir konnten uns in der Folge mehrmals bei Dani bedanken, der im Eins gegen Eins Sieger blieb, ansonsten wäre das Spiel wohl direkt entschieden gewesen. Wir kamen zwar zu einigen Abschlüssen, diese waren jedoch meist zu ungefährlich und stellten für den Torwart nur selten eine echte Gefahr dar. Die Gastgeber konnten so enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf mitnehmen und haben im Gegensatz zum VfL auch wirklich alles für den Sieg in den Ring geworfen. Zwar war die Leistung in der zweiten Halbzeit besser, jedoch war die erste Hälfte wohl so ziemlich der schwächste Auftritt in dieser Saison.

Trotz dieses herben Rückschlags sollte der Fokus jetzt schnell auf das kommende Gastspiel bei SG Husen/Henglarn II gelegt werden. Bereits am Donnerstag findet das Nachholspiel statt. Anstoß wird um 19:30 sein.

Nachdem das Spiel der Zweiten schon den widrigen Verhältnissen zum Opfer fallen musste, musste das Spiel der ersten Mannschaft auf die Menne verlegt werden, um überhaupt angepfiffen werden zu können. Heftige Windböen, Regen und der tiefe Boden machten allen Beteiligten sofort klar, dass hier kein technischer Leckerbissen möglich sein würde. Dementsprechend war auch die Marschroute vom Coach eindeutig: Auf die Grundtugenden verlassen, arbeiten, beißen und die drei Punkte in Lichtenau behalten. Um dieses Vorhaben umzusetzen, schickte Thomas Weber folgende Truppe auf den Platz:

Dani Saleh Bese - Michael Leifeld, Fabian Höschen, Florian Bürger, Robin Strickling - Jan-Niklas Bentfeld, Matthias Riedel (45. Jonas Scholle), Tobias Scholle, Ussame Jawad (25. Robin Schmidt), Maxi Richters - Eliko Peruand (65. Michael Berger)

90 Minuten später musste man leider einsehen: Das war nicht viel. Dieselbe Elf, die am Donnerstag die Gäste von Suryoye Paderborn noch mit 7:2 nach Hause geschickt hatte, stand auf dem Platz, konnte aber nicht an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen. Das Spiel war von der ersten Minute an sehr zerfahren. Standardsituationen en masse prägten das Bild dieses Spiels. Eine Standardsituation führte dann auch zum 1:0 für die Gäste von Blau-Weiß Paderborn. Dani parierte einen Ball stark und konnte gedankenschnell die Hand auf der Kugel platzieren. Ein wenig Gestochere später entschied der Schiedsrichter plötzlich auf Tor. Mit vollem Umfang hinter der Linie war der Ball wohl nicht, die Führung für Paderborn stand allerdings. Auch in der Folge konnte die Heimelf sich kaum nennenswerte Gelegenheiten erspielen. Einzig (Ersatz-)Kapitän Maxi Richters konnte mit einem Abschluss auf das kurze Eck für Spannung sorgen. So plätscherte ein ereignisarmes Spiel bis zur Pause vor sich hin.

Kurz nach Wiederanpfiff konnten die Paderborner dann auch zügig auf 2:0 erhöhen: Eine etwas unglückliche Aktion im Strafraum, die wohl auch dem tiefen Boden geschuldet war, ermöglichte dem Stürmer der Gäste eine gute Einschussgelegenheit, die dieser nicht ungenutzt ließ. Kurze Zeit später konnte der VfL allerdings verkürzen. Jonas Scholle ließ nach einer etwas missglückten Ecke den Ball zweimal auf der Latte hüpfen und Tormaschine Ussi nickte den Ball aus kurzer Distanz ein. Fairerweise muss man sagen, dass es nach dreckigen Toren nun wohl 1:1 stand, denn kurz vor dem Kopfball hätte man auf Stürmerfoul entscheiden können. In der Folge versuchte man noch einmal auf den Ausgleich zu drängen, aber die Paderborner konnten nochmal nachlegen und auf 3:1 davonziehen. Ein starker Abschluss vom Mittelfeldspieler der Gäste aus etwa 12 Metern war für Dani unhaltbar. Eine Standardsituation ließ uns aber noch einmal träumen: Der eingewechselte Michael Berger schoss aus spitzem Winkel auf's Tor und Namensvetter Michael Leifeld drückt die Kugel aus wenigen Zentimetern zu seinem ersten Saisontor endgültig über die Linie. Kurz vor Schluss ergab sich für Tobi Scholle dann noch die Gelegenheit, den Ausgleich zu markieren, sein Abschluss aus 15 Metern ging allerdings knapp rechts vorbei.

Alles in Allem muss man sagen, dass der Sieg der Gäste in Ordnung geht, da diese mehr Willen und mehr Einsatzbereitschaft gezeigt haben und deshalb die drei Punkte mit nach Hause nehmen dürfen. Nach der guten Leistung vom Donnerstag war das einfach zu wenig, um ein Spitzenteam der Liga zu schlagen.

Am nächsten Sonntag geht es dann zum Auswärtsspiel gegen die DJK SSG Paderborn, Anstoß wie immer um 15:00 Uhr.